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6. EBBS-Treffen am 15. September 2026

Viele Personen stehen in einem Foyer und unterhalten sich in kleineren Gruppen an Stehtischen.
© André Wirsig

»Miteinander vernetzen. Voneinander lernen.«

Logo des EBBS.
© SMJusDEG

Am 15. September 2026 findet schon zum 6. Mal das Jahrestreffen des »Erfahrungs- und Beratungsnetzwerk Bürgerbeteiligung« (EBBS) statt. Freuen Sie sich auf ein Podiumsgespräch mit Staatsministerin Petra Köpping, einen Markt der Möglichkeiten und fachlichen Austausch in den Gesprächsrunden. Außerdem wollen wir gemeinsam das EBBS zu einer lebendigen Beteiligungs-Community weiterentwickeln.

Logo der Technischen Universität Dresden

Gemeinsam mit der Professur für Politische Systeme und Systemvergleich der Technischen Universität als Kooperationspartnerin laden wir alle sächsischen Beteiligungsmacherinnen und -macher herzlich zum miteinander Vernetzen und voneinander Lernen beim nächsten großen Netzwerktreffen in die Räumlichkeiten der Technischen Universität Dresden ein!

Sie wollen beim 6. EBBS-Treffen am 15. September 2026 dabei sein? Dann melden Sie sich hier an!

Bitte beachten Sie, dass Sie in diesem Jahr mit der Anmeldung Ihre Themenräume verbindlich auswählen.

 

Programm

Termin: 15. September 2026 von 10:00 - 16:00 Uhr
Ort: Technische Universität Dresden - Barkhausen-Bau (Heinz-Schönfeld-Hörsaal), Georg-Schumann-Straße 13, 01187 Dresden

9:30 - 10:00 Uhr Ankommen
10:00 - 10:10 Uhr Begrüßung
10:10 - 11:15 Uhr Podiumsgespräch mit Staatsministerin Petra Köpping und weiteren Gästen
11:15 - 12:45 Uhr Mittagessen auf dem »Markt der Möglichkeiten«
12:45 - 14:00 Uhr Gesprächsrunde 1
14:00 - 14:30 Uhr Pause
14:30 - 15:45 Uhr Gesprächsrunde 2
15:45 - 16:00 Uhr Verabschiedung

 

 

Podiumsgespräch

Digitale Bürgerbeteiligung: Chancen, Erfolgsfaktoren und blinde Flecken

Die Digitalisierung verändert, wie wir Gesellschaft gestalten – doch schafft sie auch mehr Teilhabe? Wo liegen heute die Chancen und Erfolgsfaktoren für digitale Bürgerbeteiligung? Kann sie ländliche Räume enger vernetzen, Distanzen überwinden und das »unsichtbare Drittel« endlich sichtbar machen? Oder riskieren wir neue Formen des Ausschlusses, wenn ältere oder technikferne Gruppen abgehängt werden?

Unter anderem mit auf dem Podium

  • Petra Köpping - Sächsische Staatsministerin für Soziales, Gesundheit und Gesellschaftlichen Zusammenhalt
  • Prof. Dr. Marianne Kneuer, Inhaberin der Professur für Politische Systeme und Systemvergleich
  • Dr. Angela Jain, Senior Project Managerin bei der Bertelsmann Stiftung und Mitglied im Fachbeirat Bürgerbeteiligung Sachsen

Eine Diskussion über Potenziale, Grenzen und die Zukunft der digitalen Mitbestimmung – praxisnah, kontrovers und lösungsorientiert.

 

»Markt der Möglichkeiten«

Zwei Teilnehmende unterhalten sich an einem Stand auf dem "Markt der Möglichkeiten".
© André Wirsig

Präsentieren - Austauschen - Vernetzen! Der »Markt der Möglichkeiten« bietet auch in diesem Jahr wieder Raum für Begegnung, Austausch und neue Ideen. Hier haben Netzwerkpartnerinnen und Netzwerkpartner die Gelegenheit, ihre Projekte, Initiativen oder Institutionen vorzustellen und miteinander ins Gespräch zu kommen.

Der Markt wird im Foyer des Schönfelder Hörsaals stattfinden und bewusst als offener Begegnungsraum gestaltet. Währenddessen findet auch das gemeinsame Mittagessen statt – eine schöne Gelegenheit, unkompliziert miteinander in Kontakt zu kommen, Erfahrungen zu teilen und neue Verbindungen entstehen zu lassen.

Für jeden Beitrag steht ein Stehtisch zur Verfügung. Eigene Materialien können gern mitgebracht werden – zum Beispiel Aufsteller, Flyer, Mitmachangebote, Spiele oder andere kreative Elemente, die das eigene Projekt sichtbar machen.

Da die Anzahl der Plätze begrenzt ist, bitten wir um eine verbindliche Anmeldung. Sollte die maximale Kapazität erreicht sein, schließen wir die Anmeldung für weitere Beiträge. Eine frühzeitige Anmeldung lohnt sich daher. Wir freuen uns auf vielfältige Projekte, inspirierende Gespräche und einen lebendigen Markt der Möglichkeiten!

 

Gesprächsrunde 1

Bitte beachten Sie, dass Sie in diesem Jahr mit der Anmeldung Ihre Themenräume verbindlich auswählen.

Mit fortschreitender Digitalisierung wird auch die digitale Bürgerbeteiligung ein zunehmend interessantes und relevantes Handlungsfeld. Die Hoffnungen sind groß: Digitale Beteiligung soll die Teilnahmehürden senken, neue Zielgruppen erschließen und zusätzlich die Kassen ohnehin finanzschwacher Kommunen schonen. Aber wie steht es um den Status quo der digitalen Beteiligung auf kommunaler Ebene in Deutschland? Im Forschungsprojekt »Erfolgsfaktoren lokaler E-Partizipation« (ErlE) wurde erstmals eine bundesweite Vollerhebung durchgeführt, indem alle deutschen Kommunen hinsichtlich ihres Angebotes und ihrer Erfahrungen mit digitaler Beteiligung kontaktiert wurden. Die Ergebnisse des Forschungsprojektes sollen im Themenraum vorgestellt werden. Anschließend soll mit den Teilnehmenden erörtert werden, welche Potenziale und Limitierungen aus ihrer Perspektive im Bereich der E-Partiziaption bestehen und welche Pfade Politik und Verwaltung in diesem Bereich einschlagen sollten.

Das »Forum Junge Perspektiven - Jugendbeirat bei der Kinder- und Jugendbeauftragten der Sächsischen Staatsregierung« nähert sich dem Ende seiner einjährigen Pilotphase. Eine gute Gelegenheit, Bilanz zu ziehen. In diesem Themenraum betrachten wir neben den Rahmenbedingungen des Forums wie der Zusammensetzung und den Arbeitsweisen auch die grundsätzlichen Fragen, nach dem Zweck und den Zielen eines solchen Gremiums auf Landesebene. Die Kinder- und Jugendbeauftragte der Sächsischen Staatsregierung, Susann Rüthrich, und Mitglieder es »Pilotjahrgangs« geben Einblick in die Arbeit des Forums und Ausblick auf seine Zukunft.

Was ist das »Forum Junge Perspektiven«? - Das »Forum Junge Perspektiven« wurde Ende 2025 als Jugendbeirat von der Kinder- und Jugendbeauftragten der Sächsischen Staatsregierung berufen. 30 junge Menschen zwischen 14 und 27 Jahren aus ganz Sachsen beraten in diesem Gremium die sächsische Politik sowie Verwaltung und bringen ihre jungen Perspektiven auf Landesthemen ein – direkt, konstruktiv und auf Augenhöhe. Die Kinder- und Jugendbeauftragte vermittelt Anfragen aus den verschiedenen Ministerien und ggf. auch dem Landtag an den Jugendbeirat. Und andersherum: Wenn dem Jugendbeirat etwas besonders wichtig ist, werden gemeinsam die passenden Gesprächspartnerinnen und -partner auf der Landesebene gesucht.

Das Demokratieprojekt metro_polis nutzt den Ort, an dem Menschen jeden Tag versammelt sind: In Straßenbahnen initiiert das Team Austausch über gesellschaftliche Themen. In einer mobilen Befragung zum Thema »Beteiligen und einmischen – Was hält uns zurück?« in Dresden, Leipzig und Chemnitz gab es nun ein zentrales Ergebnis: Eine Vielzahl der Befragen scheint unter dem Begriff »Beteiligung« etwas anderes zu verstehen. Gleichzeitig liefert der Demokratie-Monitor Baden-Württemberg, initiiert durch Frau Prof. Vetter und dem Institut für Sozialwissenschaften an der Universität Stuttgart, systematische Daten dazu, wie Bürgerinnen und Bürger Beteiligung erleben und bewerten.

Anhand der Ergebnisse aus dem metro_polis-Projekt und dem Demokratie-Monitor Baden-Württemberg wollen wir in diesem Themenraum der Frage nachgehen, wie wir, als Beteiligungsmacherinnen und -macher informelle Beteiligung und ihre Grundprinzipien sichtbarer machen und so den Begriff in der Öffentlichkeit schärfen können. Denn ein gemeinsames Verständnis der Begrifflichkeit »informelle Bürgerbeteiligung« ist die Voraussetzung dafür, dass sich Menschen dem Thema nähern, sich aktiv beteiligen und Beteiligung in ihren Kommunen einfordern.

Stadtentwicklung lebt von der Mitwirkung von Bürgerinnen und Bürgern. Formelle, gesetzlich vorgeschriebene Bürgerbeteiligung ist ein Baustein öffentlicher Planungsprozesse. Doch um die Qualität und Akzeptanz von Planungsvorhaben zu steigern, sollten diese formellen Formate durch informelle, also zusätzliche freiwillige Beteiligungsverfahren ergänzt werden. Denn Vorhaben der Stadtentwicklung berühren die Einwohnerinnen und Einwohner einer Gemeinde direkt in ihrem Alltag, zumeist über einen längeren Zeitraum und oft auch emotional. Hinzu kommt in Zeiten knapper Kassen, dass diese Vorhaben oft mit erheblichen Kosten verbunden sind und damit die öffentliche Akzeptanz besonders bedeutsam ist.

Wie sollten solche informellen Beteiligungsverfahren gestaltet sein, um erfolgreich zu sein? Wie können die Ergebnisse tatsächlich in den Planungsprozess einfließen? Wie gelingt es, auch bei langfristigen Vorhaben, viele Menschen zu erreichen? Diese Fragen wollen wir mit Mitarbeitenden kommunaler Verwaltungen an konkreten Beispielen diskutieren.

Digitale Beteiligung lebt davon, dass Menschen einfach, sicher und verlässlich mitwirken können. Digitale Identitäten wie die BundID oder die kommende EUDI-Wallet eröffnen dafür neue Möglichkeiten: Sie können helfen, Teilnehmende eindeutig zu authentifizieren, Beteiligungsprozesse nachvollziehbarer zu gestalten und digitale Verwaltungsangebote mit Mitwirkungsformaten zu verbinden.

In diesem Themenraum geht es um die Frage, wie digitale Identitätslösungen sinnvoll in Beteiligungsverfahren eingesetzt werden können — etwa bei Online-Konsultationen, Antrags- oder Abstimmungsprozessen, Bürgerdialogen oder zielgruppenspezifischer Ansprache. Gleichzeitig werden Grenzen und offene Fragen betrachtet: Wie niedrigschwellig bleiben Beteiligungsangebote? Welche Datenschutz- und Vertrauensfragen entstehen? Und wie lässt sich vermeiden, dass Menschen ohne digitale Identität ausgeschlossen werden?

Der Themenraum bietet die Möglichkeit, Chancen, Risiken und praktische Einsatzmöglichkeiten von BundID, EUDI und vergleichbaren Lösungen zu diskutieren und erste Ideen für eine inklusive, sichere und nutzerfreundliche digitale Beteiligung zu entwickeln.

Eine Müllsammel-Aktion starten und den Bolzplatz wieder herstellen? Ein Gemeinschaftsbeet anlegen oder einen Wochenendausflug planen? Einen Jugendbeirat begleiten? Ob engagierte Eltern in der Kommune, durch den Stadtteilverein oder mit den Gewerbetreibenden vor Ort: Kinder- und Jugendbeteiligung wird oft spontan und durch Ehrenamtliche umgesetzt. Das ist großartig und kann gar nicht genug wertgeschätzt werden. Was braucht es, um auch ehrenamtlich getragene, gelingende Beteiligung zu unterstützen? Wer kann wie mit Strukturen, Know-How und Ressourcen dazu beitragen? Und wie kann eine Anerkennungskultur aussehen, nicht nur für die jungen Menschen, die sich beteiligen, sondern auch für die engagierten Erwachsenen? Im Rahmen dieses Themenraums besteht die Möglichkeit, zu diesen und weiteren Fragen miteinander ins Gespräch zu kommen.

Gesprächsrunde 2

Bitte beachten Sie, dass Sie in diesem Jahr mit der Anmeldung Ihre Themenräume verbindlich auswählen.

Was braucht es, damit Beteiligungsvorhaben erfolgreich sind und einen positiven Impact haben? Welche Risiken gibt es, die diesen Erfolg verhindern? Über derlei Frage wird oft diskutiert; dank der von 2024 bis 2026 durchgeführten wissenschaftlichen Evaluation der Förderrichtlinie Bürgerbeteiligung kann nun auch eine empirisch unterlegte Antwort gegeben werden. In diesem Themenraum werden die Ergebnisse der Begleitstudie vorgestellt und vor allem darauf Bezug genommen, welche Gelingensbedingungen für gute Bürgerbeteiligung sich daraus ableiten lassen. Anschließend soll im Austausch mit den Teilnehmenden diskutiert werden, welche Aspekte aus ihrer Sicht für den Erfolg von Beteiligungsvorhaben relevant sind und wie sich diese im Rahmen der Partizipationsförderung und der Netzwerkarbeit noch aktiver umsetzen zu lassen.

Mit Hilfe der Ergebnisse des Demokratie-Monitor und des Sachsen-Monitor wollen wir in diesem Themenraum der Frage nachgehen, in welchem Verhältnis Demoskopie (Meinungsforschung) und Beteiligung zueinander stehen. Demoskopie kann als gesellschaftliches Fieberthermometer betrachtet werden, das mit seinen Fragen über Einstellungen auch gesellschaftliche Stimmungslagen anzeigt. So können brennende öffentliche Themen frühzeitig sichtbar werden, bei deren politischer Bearbeitung wiederum Bürgerbeteiligung eine wichtige Rolle spielen kann. Für Politik und Verwaltung ist es aber auch verführerisch, Demoskopie als Ersatz für Beteiligung heranzuziehen: »Wir wissen doch aus Umfragen, was die Bürgerinnen und Bürger wollen!« Diesem Spannungsfeld zwischen Konkurrenz und Zusammenspiel wollen wir in diesem Themenraum nachgehen.

Künstliche Intelligenz verändert, wie Informationen aufbereitet, Beteiligungsprozesse gestaltet und Stimmen sichtbar gemacht werden können. Doch welche Chancen entstehen dadurch für digitale Beteiligung — und wo liegen die Grenzen? In diesem Themenraum wollen wir gemeinsam erkunden, wie KI Beteiligungsverfahren unterstützen kann, etwa durch verständlichere Kommunikation, Auswertung von Rückmeldungen oder niedrigschwellige Zugänge. Gleichzeitig werfen wir einen kritischen Blick auf Fragen von Fairness, Repräsentation und Teilhabe: Werden alle Gruppen gleichermaßen erreicht und richtig abgebildet? Welche Perspektiven bleiben möglicherweise unsichtbar? Und was bedeutet es, KI feministisch, diskriminierungssensibel und gemeinwohlorientiert zu denken?

Dieser Themenraum lädt dazu ein, Potenziale und Risiken digitaler Beteiligung im KI-Zeitalter zu diskutieren, Praxisbeispiele zu reflektieren und gemeinsam Ideen für eine verantwortungsvolle Gestaltung zu entwickeln. 

Auf dem letztjährigen EBBS-Jahrestreffen haben wir gemeinsam diskutiert, ob es ein praxisorientiertes Instrument braucht, das Einwohnerinnen und Einwohner, aber auch Akteurinnen und Akteure aus Zivilgesellschaft, Verwaltung und Politik bei der Umsetzung kommunaler Beteiligungsprozesse unterstützt. Ihre Antwort war eindeutig: Es gibt einen konkreten Bedarf  und gemeinsam haben wir erarbeitet, welche Anforderungen ein solches Instrument erfüllen muss.

Wir freuen uns sehr, Ihnen nun den ersten Entwurf des »QualitätsCheck Beteiligung und Mitwirkung« präsentieren zu dürfen. Bei der Entwicklung haben wir Ihre Impulse aufgegriffen und diverse Checklisten für verschiedene Akteursgruppen, thematische Schwerpunkte und praktische Handlungsansätze erarbeitet. Nun benötigen wir Ihre Perspektive aus der Praxis für nachfolgende Fragestellungen:

  • Hilft der Check so, wie er ist? Oder fehlt noch etwas?
  • Wie muss er dargestellt werden, damit er im Alltag wirklich genutzt wird?
  • Welche Präsentationsformen (digital, analog, interaktiv?) sind für Sie am sinnvollsten?

Ihr Feedback entscheidet mit, ob der QualitätsCheck zum nützlichen Werkzeug wird. Diskutieren Sie mit und gestalten Sie mit uns die nächste Version!

Der schnelle und sichere Weg zwischen Zuhause und Schule ist ein Grundbedürfnis von Kindern und Jugendlichen - und ihren Eltern. Laut Sächsischer Gemeindeordnung (SächsGemO) und Sächsischer Landkreisordnung (SächsLKrO) sollen Kinder und Jugendliche an Planungen und Vorhaben, die ihre Interessen berühren, in angemessener Weise beteiligt werden. Bei der Mobilitätsplanung handelt sich allerdings um ein besonders komplexes Handlungsfeld, in dem eine Reihe von Akteuren einzubinden ist und räumliche, rechtliche und finanzielle Rahmenbedingungen wirken. Gleichzeitig kann die Einbeziehung von Kindern und Jugendlichen als Expertinnen und Experten ihrer Lebenswelt die Ergebnisse von Planungsprozessen besser machen. 

Wir wollen uns in diesem Themenraum darüber austauschen, wie die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen in diesem komplexen Prozess gelingen kann und wie sie gestaltet werden kann und muss, um bei den Beteiligten keine falschen Erwartungen zu wecken.

Das Projekt »Johanngeorgenstadt 2054« - eine Kooperation von Stadt, TU Dresden und dem Kollektiv »artistic toolkit« - zeigt, wie eine kleine Stadt im Erzgebirge ihre Zukunft durch kreative und partizipative Methoden gestaltet. Das Kollektiv »artistic toolkit« regte mit Planspielen, kreativen Dialogformaten und Zukunftsvisionen die aktive Teilhabe der Bevölkerung an. Gemeinsam wurden Visionen für den demografischen Wandel, die Daseinsvorsorge und die lokale Identität entwickelt. Eines der zentralen Ergebnisse ist ein maßgeschneidertes Konzept für lebendige Dorfzentren, das sich bereits teilweise in Umsetzung befindet.

In Themenraum 12 geben der Bürgermeister der Stadt Johanngeorgenstadt, Herr Oswald und Tobias Rausch von »artistic toolkit« Einblicke in die Methodik und Ergebnisse des Prozesses und laden zum Austausch ein: Was lief gut, wo gab es Hürden und mit welchen Methoden und Tools gelingt die erfolgreiche Einbindung der Einwohnerinnen und Einwohner?

 

Ort und Anfahrt

Veranstaltungsort:

Technische Universität Dresden - Barkhausen-Bau (Heinz-Schönfeld-Hörsaal)
Georg-Schumann-Straße 13
01187 Dresden

Besucheradresse:
Georg-Schumann-Straße 13
01187 Dresden

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