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Pödelwitz hat Zukunft e. V.

Was brauchst du für ein gutes Leben? - Strukturwandel mit jungen Menschen

Logo zur Beteiligungsstufe "Einbeziehen"

Das Projekt machte Strukturwandel, Zukunftsgestaltung und Orientierung im ländlichen Raum für junge Menschen erfahrbar. In außerschulischen Projekttagen zu Klimaresilienz, politischer Bildung und Medienkompetenz setzten sich junge Menschen mit Klimawandel, resilienten Gesellschaften, kommunaler Politik und Mitbestimmung sowie einem sicheren und informierten Umgang mit dem Internet und sozialen Medien auseinander. Ergänzt wurde das Projekt durch die Öffnung Pödelwitz’ als Lernort für weitere Jugendgruppen und Beratungsangebote und Austauschformate zu lokaler Politik für Erwachsene.

Das Projekt entspricht der Beteiligungsstufe »Einbeziehen«.

 

Das Projekt im Überblick

Wer Pödelwitz hat Zukunft e.V.
Was Was brauchst du für ein gutes Leben? - Strukturwandel mit jungen Menschen
Wo Pödelwitz, Ortsteil von Groitzsch
Wann Januar 2025 bis Dezember 2025
Für wen Kinder, Jugendliche
Wie Workshops, Projekttage, Dialogveranstaltungen
Fördersäule Zivilgesellschaftliches Einzelvorhaben
Fördersumme 77.669,81 € (bewilligt)

Kontakt und Links

verein@poedelwitz.de

Partner

 

Projektziele

Ziel war es, junge Menschen aus Groitzsch in die Gestaltung des Strukturwandels einzubinden und in diesem konkreten Kontext deren kreative, demokratische und fachliche Entfaltung zu fördern. Obwohl gerade junge Generationen stark von Veränderungen betroffen sind, gibt es kaum Möglichkeiten des Lernens und des eigenen Wirkens. Das Projekt hat wichtige Aspekte eines zukunftsgerichteten Lebens verbunden.

 

Meilensteine

1 Die Projekttage »Klimaresilienz« wurden in Kooperation mit dem Kinder- und Jugendring Landkreis Leipzig e.V. und dem Gymnasium Groitzsch durchgeführt, es nahmen 24 Kinder der 6. Klasse teil. Vier Tage lang setzten sich die Kinder mit konkreten Herausforderungen des Klimawandels im ländlichen Raum auseinander, etwa mit Fragen der Wasserversorgung, Energie, Verschattung oder Ernährungssouveränität. Zudem lernten sie, wie eine resiliente Gemeinschaft aussehen kann und erprobten spielerisch gemeinwohlorientierte Handlungswege. Vorbereitete und eigene Ideen wurden am Ende praktisch umgesetzt.
2 Die Projekttage »politische Teilhabe« sollten ursprünglich unter Einbindung des Groitzscher Stadtrats mit dem Gymnasium Groitzsch stattfinden. Aufgrund ausbleibender Rückmeldungen der Lehrkraft konnte das Vorhaben nicht umgesetzt werden. Als inhaltlich gleichwertige Alternative wurde ein Angebot der Bundeszentrale für politische Bildung mit dem DPFA-Gymnasium Zwenkau realisiert. Beim Workshop »Influencer*in aus der Zukunft« setzten sich insgesamt 52 Jugendliche aus zwei 8. Klassen mit politischem Engagement, Jugendbeteiligung und eigenen Zukunftsvisionen auseinander.
3 Die Projekttage »Medienkompetenz« wurden in Kooperation mit der Medienwerkstatt Leipzig und der Grundschule Groitzsch umgesetzt. Zum Thema Sicherheit im Internet wurde eine 4. Klasse mit 24 Kindern altersgerecht an Themen wie soziale Medien, Informationsquellen und KI herangeführt. Aufgrund der vielversprechenden Ausarbeitung der Projekttage buchte die Schule das Angebot zusätzlich für drei weitere 4. Klassen, sodass insgesamt alle 95 Kinder der Jahrgangsstufe erreicht wurden. Ergänzend wurde ein Elternabend zur Medienerziehung von der Nachrichtenwerkstatt durchgeführt.
4 Ein weiterer Projektbaustein war das »Pödelwitzer Zukunftsgespräch«, das den Austausch zwischen Dorfbewohnenden, Fachkundigen und Entscheidungstragenden zur Entwicklung von Pödelwitz förderte. Der erste Runde Tisch fand mit dem Landkreis Leipzig statt und behandelte rechtliche Fragen zur Wiederbelebung von Pödelwitz. Ein zweiter Runde Tisch wurde mit dem Landesverein Sächsischer Heimatschutz e.V., Vertreterinnen und Vertretern der Kommune Groitzsch und des Landkreises Leipzig durchgeführt und widmete sich einer Ortsanalyse sowie einer möglichen Erhaltungssatzung.
5 Unabhängig vom Projekt nutzten drei externe Jugendgruppen Pödelwitz als Lern- und Begegnungsort.
 

Projektergebnisse

Die Auswertung der Projekttage zu Klimaresilienz anhand des Feedbacks der teilnehmenden Kinder sowie der Nachbesprechung mit dem Kinder- und Jugendring Landkreis Leipzig e.V. und dem Gymnasium Groitzsch ermöglichte eine Anpassung des Ablaufs. Eine erneute Umsetzung ab 2026 ist geplant. Der Austausch mit externen Jugendgruppen stärkte das Netzwerk, weitere Besuche sind ab 2026 vorgesehen.

Verwendung der Ergebnisse

Die im Rahmen der Projekttage erarbeiteten Ideen der Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Groitzsch zu Klimaresilienz in ländlichen Regionen bezogen sich sowohl auf allgemeine Veränderungsansätze als auch auf konkrete Umsetzungswünsche im schulischen Umfeld. Die beteiligte Lehrkraft trat mit diesen Vorschlägen an die Schulleitung heran. Eine Verknüpfung mit einem sich aktuell entwickelnden langfristigen Schulprojekt könnte dabei entstehen, um die Ergebnisse nachhaltig weiterzuverwenden.

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